Kunst in Neustadt: ...mit allen Wasser gemalt...
Tja, das haben Kinder und Jugendliche der Jugendfreizeiteinrichtung „Roxy“ getan.
Wie? Na kennt Ihr Aquarellmalerei? Eine Maltechnik mit speziellen Farben und viel Wasser.
In den vergangenen Sommerferien pinselten Kinder aus dem Stadtgebiet am „Südpark“ drauf los und die entstandenen Arbeiten können alle ab 13. Oktober bestaunen. Landschaften, Clowns, ne Menge Blumen und Getier sind zu entdecken. Die Bilder sprechen nicht nur für sich, sondern lustige Sprüche und Gereimtes lassen Euch in die farbenfrohen Welten eintauchen. Ab 15.00 Uhr laden wir zur Ausstellungseröffnung mit zuckersüßen Überraschungen und Blubberwasser ein.
JFE Roxy
Kinder und Jugend: Spiellokomotive wird an Kinder übergeben
Halle. Am Mittwoch präsentierte „ARBAK Jugend“ seine Arbeit für die städtische Kindertagesstätte „Entdeckerland“ in Halle-Neustadt. Unter anderem tischlerten die Jugendlichen in den vergangenen Wochen in Handarbeit eine große Holzeisenbahn mit drei Anhängern, die übergeben wurde.
Gegen 10 Uhr war es dann soweit: Die Kita-Kinder strömten, trotz des regnerischen Wetters, auf ihr Spielgelände. Zehn Jugendliche aus dem Projekt „ARBAK- Jugend“ installierten dort die lang ersehnte Eisenbahn für das „Entdeckerland“. Sofort wurden die Lok und die Wagons in Beschlag genommen: Phantasie-Reisen nach Magdeburg, Hamburg und natürlich nach Halle wurden angetreten. Schnell fanden sich auch die Schaffner ein und kontrollierten die Fahrkarten der Reisenden; nicht alle Reisewilligen fanden einen Sitzplatz.
Gegen 11 Uhr verabschiedeten sich die Kinder mit einem großen Applaus, einem lauten „Danke“ und zwei Herbstliedern von den Jugendlichen in die Mittagsruhe. Ob sie von der Eisenbahn geträumt haben?
Die ARBAK Jugendlichen aus dem AWO-Projekt Arbeitsmarktorientierte Beratungs- und Aktivierungsstelle für Jugendliche arbeiteten seit einigen Wochen im Rahmen eines Praktikums auf dem Gelände der Kindertagesstätte in Halle-Neustadt. Vor allem das Außengelände richteten die Jugendlichen her: zahlreiche Spielgeräte wurden mit einem neuen Anstrich versehen, die Eisenbahn gefertigt und aufgestellt. Noch in diesem Jahr soll ein Bahnhofsspielhaus dazu kommen und eine Sitzgelegenheit gefertigt werden. Im Anschluss wird es einen neuen Praktikumsort in Halle- Neustadt geben, der das Wohnen und Leben der Menschen im Stadtgebiet attraktiver gestaltet.
Stadtentwicklung: Eröffnung der Skateranlage
Gestern war es nun endlich so weit. Das ambitionierteste und auch umstrittenste Projekt im Rahmen der IBA wurde endlich eingeweiht. In Halle-Neustadt ist damit die größte deutsche Skateranlage entstanden. Rund 1,2 Millionen Euro hatten der Bund, des Land und die Stadt Halle für den Bau des etwa 1400 Quadratmeter großen Gelände ausgegeben. Die Eröffnung war eingebettet in das Halle-Neustadt-Fest.
Die Neustädter waren wahrscheinlich so verblüfft, was Ihnen die bundesdeutsche Elite auf dem BMX-Rad oder dem Skateboard auf dem Contest präsentierten, dass sie sich mit Ablaus (noch) zurückhielten.
Alle Themen: WABI: Neues Projekt
Am Donnerstag wurde im Nachbarschaftszentrum „Pusteblume“ in Halle-Neustadt ein neues Projekt vorgestellt, welches die Prokjektziele in Bezug auf Wohnen, Arbeit , Bildung und Integration zu einem wunderschönen (und unerwarteten) Projektnamen zusammenfasst. Projektträger ist die Soziale Stadt- und Landentwicklungsgesellschaft mbH, die auch Träger des Quartiersmanagement in Halle-Neustadt ist. Die Projektseite stellt die Teilprojekte noch etwas detaillierter vor.
Das ambitionierteste Ziel besteht in der Gründung einer Stadtteilgenossenschaft bis Oktober 2012. Diese soll als Dienstleister und Akteur neue wirtschaftliche Impulse in das Stadtgebiet bringen. Nun ist prinzipiell die Gründung einer Genossenschaft keine schlechte Idee, zumal mit den gesetzlichen Veränderungen Ende 2006 kleine Genossenschaften von einem erheblichen bürokratischen Aufwand entbunden wurden.
Alle Themen: Rolf Zuckowski auf der Peissnitz
Gestern gab der 62jährige Sänger auf der hallischen Peissnitzbühne eines seiner seltenen Konzerte. Der Zugang zu dem Areal, welches für den Kinosommer eingezäunt wurde, mußte aber mit 20,00 Euro für den Erwachsenen und 11,00 Euro für ein Kind vergleichsweise üppig bezahlt werden. Die Klangqualität war indes grandios und konnte fast bis zur Fontäne wahrgenommen werden.





