Kinder und Jugend: Spiellokomotive wird an Kinder übergeben
Halle. Am Mittwoch präsentierte „ARBAK Jugend“ seine Arbeit für die städtische Kindertagesstätte „Entdeckerland“ in Halle-Neustadt. Unter anderem tischlerten die Jugendlichen in den vergangenen Wochen in Handarbeit eine große Holzeisenbahn mit drei Anhängern, die übergeben wurde.
Gegen 10 Uhr war es dann soweit: Die Kita-Kinder strömten, trotz des regnerischen Wetters, auf ihr Spielgelände. Zehn Jugendliche aus dem Projekt „ARBAK- Jugend“ installierten dort die lang ersehnte Eisenbahn für das „Entdeckerland“. Sofort wurden die Lok und die Wagons in Beschlag genommen: Phantasie-Reisen nach Magdeburg, Hamburg und natürlich nach Halle wurden angetreten. Schnell fanden sich auch die Schaffner ein und kontrollierten die Fahrkarten der Reisenden; nicht alle Reisewilligen fanden einen Sitzplatz.
Gegen 11 Uhr verabschiedeten sich die Kinder mit einem großen Applaus, einem lauten „Danke“ und zwei Herbstliedern von den Jugendlichen in die Mittagsruhe. Ob sie von der Eisenbahn geträumt haben?
Die ARBAK Jugendlichen aus dem AWO-Projekt Arbeitsmarktorientierte Beratungs- und Aktivierungsstelle für Jugendliche arbeiteten seit einigen Wochen im Rahmen eines Praktikums auf dem Gelände der Kindertagesstätte in Halle-Neustadt. Vor allem das Außengelände richteten die Jugendlichen her: zahlreiche Spielgeräte wurden mit einem neuen Anstrich versehen, die Eisenbahn gefertigt und aufgestellt. Noch in diesem Jahr soll ein Bahnhofsspielhaus dazu kommen und eine Sitzgelegenheit gefertigt werden. Im Anschluss wird es einen neuen Praktikumsort in Halle- Neustadt geben, der das Wohnen und Leben der Menschen im Stadtgebiet attraktiver gestaltet.
Kinder und Jugend: Neustädter Jugendliche auf Bildungsreise
Kinder und Jugend: Dafür gab es die Note 2
Kinder und Jugend: Arbeitslose Jugendliche schaffen für alle!
Wer dieser Tage einen Spaziergang am Bruchsee in Halle-Neustadt unternimmt, dem wird die Veränderung nicht unentdeckt bleiben. Arbeitslose Jugendliche haben etwas gebaut, für alle, ohne dafür Geld zu bekommen:
Ein Teepavillon und zwei Sonnenbänke, die sich durch Design und den natürlichen Baustoff Holz in die Landschaft um den See perfekt einfügen sind entstanden. Wie viel Arbeit hinter diesen Plätzen der Erholung steckt, kann man schon erahnen. Die Jugendlichen des „JOB – Mobil“ arbeiteten an der Produktion und der Montage, erfuhren Grundkenntnisse technologischer Abläufe und erlernten handwerkliche Fertigkeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ab heute kann man von den neu gefertigten Sonnenbänken den Blick über den Bruchsee genießen oder einen mitgebrachten Tee im Holzpavillon trinken.
Kinder und Jugend: 100 Chancen auf den Jackpot!
Egal, ob die Jugendlichen einen Schulabschluss haben oder nicht, ob sie bereits einen Beruf gelernt haben – oder nicht – bei „JOB- Mobil“ bekommt jeder die Gelegenheit, mögliche Wege für seinen beruflichen Werdegang zu erkunden. Minimale Zugangsvoraussetzung ist das mündliche Beherrschen der deutschen Sprache und ein Mindestalter von 14 Jahren.





