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: Umgestaltung der Neustädter Passage
halle.deDie Stadt Halle nimmt jetzt die komplette Erneuerung der
Neustädter Passage in Angriff. Die Umgestaltung erfolgt im Rahmen der
Landesinitiative Urban 21.
Ziel ist die Entwicklung der Neustädter Passage als Einkaufszentrum in Halle
Neustadt unter Berücksichtigung des erstellten Bürgergutachtens. Die
Baumaßnahme erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt umfasst
den Bereich vom Neustädter Platz bis zur Piazza. Nach Beendigung werden die
Piazza und die östliche Rampe neu errichtet. Die Arbeiten für den ersten
Bauabschnitt beginnen am 14. Oktober 2004 und sollen bis Ende November 2005
abgeschlossen werden.In der unteren Ebene wird ein Landschaftsband linear gegliedert. Polygonale Grashügel mit Höhen von maximal 1,50 m werden durchzogen von Wegeverbindungen mit sandhellem Betonsteinkleinpflaster. Die Fußgängerzone rechts und links des Landschaftsbandes wird mit anthrazitfarbenem Plattenbelag ausgelegt.
In Höhe des Möbelmarktes wird eine vom Betreiber selbst angedachte und geplante Außengastronomie integriert. Zusätzlich zu den erhaltenswerten Bäumen werden blühende Bäume gepflanzt. Die parkähnliche Gestaltung des grünen Bandes knüpft an die Wohnqualität von Halle-Neustadt als stark durchgrünter Stadtteil an. An die Hügel werden Sitzelemente angepasst, die zum Verweilen einladen.
Im südlichen Bereich der Hochhausscheiben B und C werden verschiedene Spielelemente für Kinder und ein im Belag gestalteter Irrgarten angeordnet. Eine Kleinkindrutsche und eine Röhrenrutsche schaffen Abwechslung und ermöglichen die Nutzung des grünen Bandes für verschiedene Altersgruppen.Im Westen endet das grüne Band durch ein Podium, welches zu Veranstaltungen genutzt werden kann.
Die gesamte Fläche der Fußgängerzone wird niveaugleich ohne Stufen und Schwellen ausgebildet. Die neue Galerie wird abgelöst von den Gebäudekanten als eigenständiges Bauteil realisiert. Sie wird auf eine Breite von 3,00 m reduziert. Brücken verbinden die Galerie mit den Eingängen der Läden und 3 Querungen verbinden die beiden Längsseiten. Westlich der neuen Passage wird die vorhandene Rampe behindertengerecht umgebaut. Die Ausleuchtung der Galerie wird mit Kombinationsleuchten realisiert. Auf der Galerie werden Pollerleuchten im Geländer integriert und der untere Bereich wird durch Wandfluter erleuchtet.
Die Realisierung der Maßnahme (Abbruch und Neubau) erfolgt nach folgendem
Ablauf:
1. Abschnitt: südlicher Teil der Freitreppe West
2. Abschnitt: Galerie am Landesamt für Soziales
3. Abschnitt: Galerie am Haus der Dienste
4. Abschnitt: Brücke vom Haus der Dienste zur Sparkasse
5. Abschnitt: Galerie an der Sparkasse
6. Abschnitt: Galerie von der Sparkasse bis zur Gebäudeecke Zwischenbau A-B
7. Abschnitt: Rampe West und nördlicher Teil der Freitreppe West
8. Abschnitt: Montage der restlichen Brückenfelder.
Der Neubau der unteren Ebene erfolgt parallel zur Fertigstellung der
Galerieabschnitte.

