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Get up! gestartet
Veröffentlicht am Mittwoch 25 Februar 2004 20:05:25 von pawel
Sozialminister Gerry Kley durfte am Mittwoch, 25. Februar 2004 die Grußworte zum Start der Landesjugendkampagne „get up!“ sprechen. Die Beteiligungskampagne will einerseits Kinder und Jugendliche darin ´bestärken, sich in ihrem Lebensumfeld stärker einzubringen und andererseits das Bewusstsein bei Erwachsenen für die Beteiligung junger Menschen fördern. Laufzeit der Kampagne ist bis 2005 und wird mit EU, Bundes und Landesgeldern in Höhe von 420.000 Euro gefördert. Der Anteil des Landes beträgt 280.000 Euro.Die Start gGmbH ist Träger des Projektes.
Am angemessenen Ort in Hot-alte Bude in Magdeburg-Buckau begann nun die Kampagne, welche eigentlich schon im letzten Jahr starten sollte. Möglicherweise war es selbst den Initiatoren der Fremdwörter zuviel (Partizipation, Get up), so dass sie noch das Motto „Fit machen für’s Mitmachen anhängten".
Laut Sozialminister Kley ist es das wesentliche Anliegen der Kampagne Erwachsene für die Beteiligung junger Menschen zu gewinnen: “Jugendliche wollen sich einmischen, vor allem in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, in ihrer Region, dort wo sie sich direkt von Entscheidungen betroffen fühlen. An dieser Stelle möchten wir die Jugendlichen mobilisieren und sie fit machen zur Gestaltung der Gesellschaft von morgen“.
Auch wenn Klaus Roth ebenfalls meint, dass es die Erwachsenen sind, die sich mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen noch immer schwer tun, täuscht es nicht über ein Grundverständnis der Kampagne hinweg, dass Jugendliche erst befähigt werden müssen.
Nun kann jeder noch dazu lernen, aber allein das Projekt Freistil beweißt, wie aktiv Jugendliche jetzt schon sind. Das sind möglicherweise nicht immer politikkonforme Bereiche.
Unseres Erachtens heißt Beteiligung mit ihren 3 Ebenen (Mitmachen, Mitgestalten, Mitentscheiden) vor allem, dass man von Kindern und Jugendlichen nicht die Strukturen der Erwachsenen erwartet, sondern ihnen offen Möglichkeitsspielräume zur Verfügung stellt. Insofern haben Erwachsene durchaus noch etwas hinzulernen.
Wenn man die kleinen Schönheitsfehler der Kampagne übersieht (z.B. das bei der Konzeption eben wenig Jugendliche beteiligt waren) so kann doch das Begleitprogramm im Weiterbildungsbereich uneingeschränkt empfohlen werden. Professionelle können hier preiswert qualitativ gute Weiterbildungsangebote wahrnehmen.
PS: Natürlich ist die Ermöglichung von Partizipation wichtig und auch für Erwachsene, beispielweise beim Mitentscheiden in ihrem Stadtteil noch nicht Alltag. Mehr Informationen finden Sie hier: Get up!
Laut Sozialminister Kley ist es das wesentliche Anliegen der Kampagne Erwachsene für die Beteiligung junger Menschen zu gewinnen: “Jugendliche wollen sich einmischen, vor allem in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, in ihrer Region, dort wo sie sich direkt von Entscheidungen betroffen fühlen. An dieser Stelle möchten wir die Jugendlichen mobilisieren und sie fit machen zur Gestaltung der Gesellschaft von morgen“.
Auch wenn Klaus Roth ebenfalls meint, dass es die Erwachsenen sind, die sich mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen noch immer schwer tun, täuscht es nicht über ein Grundverständnis der Kampagne hinweg, dass Jugendliche erst befähigt werden müssen.
Nun kann jeder noch dazu lernen, aber allein das Projekt Freistil beweißt, wie aktiv Jugendliche jetzt schon sind. Das sind möglicherweise nicht immer politikkonforme Bereiche.
Unseres Erachtens heißt Beteiligung mit ihren 3 Ebenen (Mitmachen, Mitgestalten, Mitentscheiden) vor allem, dass man von Kindern und Jugendlichen nicht die Strukturen der Erwachsenen erwartet, sondern ihnen offen Möglichkeitsspielräume zur Verfügung stellt. Insofern haben Erwachsene durchaus noch etwas hinzulernen.
Wenn man die kleinen Schönheitsfehler der Kampagne übersieht (z.B. das bei der Konzeption eben wenig Jugendliche beteiligt waren) so kann doch das Begleitprogramm im Weiterbildungsbereich uneingeschränkt empfohlen werden. Professionelle können hier preiswert qualitativ gute Weiterbildungsangebote wahrnehmen.
PS: Natürlich ist die Ermöglichung von Partizipation wichtig und auch für Erwachsene, beispielweise beim Mitentscheiden in ihrem Stadtteil noch nicht Alltag. Mehr Informationen finden Sie hier: Get up!

