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Mit dem Transrapid nach Halle-Neustadt...

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Veröffentlicht am Donnerstag 08 Mai 2003 11:22:48 von pawel
scripting.gif... so gestern (nicht ganz ernstgemeint) Friedhelm Brüggemann auf dem MZ-Forum im Neustädter "Centrum".
Die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) hatte geladen und wird ihre Zusammenfassung des Forums morgen sicher auch hier ins Internet stellen. Auf dem Podium, mitten im Neustädter Einkaufszentrum, hatten sich, neben dem Vorstandsvorsitzenden des Halle-Neustadt-Vereins, unter der Moderation von Walter Zöller (MZ) die Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler, der Chorleiter Leo Fischer, Herr Lührmann (HELÜ) und Herr Mittinger (GWG) eingefunden. Ziel der Veranstaltung war es herauszufinden,welche Perspektiven es für Halle-Neustadt in der Zukunft gibt.

Herr Mittinger erläuterte kurz die Abrißpläne der GWG. Es ist erst in diesem Jahr möglich, durch Fördermittel das Hochhaus am Halloreneck (über der Gaststätte) sowie das Hochhaus Hettstedter Straße (gegenüber DVZ) abzureißen. Frau Häußler erläuterte die Problematik der Zustimmungspflicht aller 16 Bundesländer bei Bundesmitteln für den Abriß.In Halle werden in diesem Jahr 10 Millionen Euro dafür zur Verfügung stehen. Halle-Neustadt erhält davon 3 Millionen. Das entspricht 870 Wohnungen die damit abgerissen werden können.', 'Herr Erwin Bartsch (Stadtrat und Vereinsvorsitzender des Passendorfer Heimatvereins) fragte zur Situation des Passendorfer Schlösschen's nach. Ursprünglich im Projektantrag zur Landesinitiative Urban 21 enthalten, ist jetzt keine Rede mehr davon. Die Privatisierung, die jetzt besprochen werde, würde den Bürgern Neustadt's die Nutzung des Gebäudes entziehen. Er erwähnte, das Privatisierung aus dem Lateinischen abgeleitet mit Rauben übersetzt werden könnte.
Herr Bartsch fragte nach dem grünen Tisch, an dem die Herausnahme der Projekte entschieden wurde.Diese Frage konnte Frau Häußler nicht beantworten, verwies aber auf den Haushaltskonsolidierungsprozess der Stadt Halle. Insbesondere eine Unterschriftenaktion die Herr Bartsch ankündigte, empfand Frau Häußler als unfähr und wenig konstruktiv. Sie wolle nicht die Jugendclubs zumachen, um das Schlösschen zu erhalten. Ein Investor, der zunächst erst einmal saniert, wäre ihr lieber.
Sie sei aber offen für ein tragfähiges Konzept des Halle-Neustadt-Vereins.
Positiv erwähnte sie aber die Erweiterung des Gewerbegebiets im Versorgungsgebiet Halle-Neustadt, wo bei Coca Cola neue Arbeitskräfte im produzierenden Gewerbe entstehen. Mit dem Abriß verbinde sie die Hoffnung , das sich Halle-Neustadt, um dass Zentrum herum, weiter zu einem lebenswerten Stadtteil entwickelt.